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	<title>Seelenbeben- Blog</title>
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	<pubDate>Sun, 23 Nov 2008 20:22:59 +0000</pubDate>
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		<title>vom Gl&#252;ck und dem Leben</title>
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		<pubDate>Sun, 23 Nov 2008 20:22:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gastgeberin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[So.und.so]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Leben muss eine perfekter Version des besten Spielfilms sein. Fehltritte und negative Erfahrungen sind nicht gestattet. Alles soll so gigantisch, einmalig und wunderbar sein, dass es alles vorherige in den Schatten stellt. Perfektionismus bis ins kleinste Detail. Perfektionismus als einzigartige Form von Gl&#252;ck? Macht, Geld und Selbstdarstellung?
Es gibt doch so viel mehr.
&#220;berall verstecken sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Leben muss eine perfekter Version des besten Spielfilms sein. Fehltritte und negative Erfahrungen sind nicht gestattet. Alles soll so gigantisch, einmalig und wunderbar sein, dass es alles vorherige in den Schatten stellt. Perfektionismus bis ins kleinste Detail. Perfektionismus als einzigartige Form von Gl&#252;ck? Macht, Geld und Selbstdarstellung?</p>
<p>Es gibt doch so viel mehr.</p>
<p>&#220;berall verstecken sich Wunderbarkeiten. Klitzekleine Kr&#252;mel von wirklich perfekten Momenten. Nicht besser als der vorherige, doch genauso bl&#252;hend. Das Leben ist eine Expedition.<br />
Wir erforschen die Welt, Nacht und Tag und die Momente. Ungewisse Sekunden erwarten uns und gew&#228;hren uns Einblick hinter den Vorhang. Nichts ist spannender als den Blick, die Bilder und die Perspektive zu suchen, die uns in der richtigen Kombination den Himmel auf irdischen Grund offenbart.</p>
<p>Nichts ist langweiliger als den Tag mit Aufstehen, Arbeiten, Freizeit und Schlaf zu verbringen. Man &#252;bersieht die Sonnenauf- und -unterg&#228;nge, den Nebel, die Wassertropfen auf den Fensterscheiben, die verf&#228;rbten und ver&#228;nderten Landschaften und die Blicke von gehenden, kommenden und bleibenden Menschen. Kinder &#252;bersehen nichts davon. Sie sind v&#246;llig im hier und jetzt. Nur die Verpflichtung und Verantwortung verhindert das wir, die einfach &#228;lter werden, so vollkommen in der Gegenwart stehen.</p>
<p>Was spricht dagegen Kinde zu sein, f&#252;r wenige Minuten. Nur dann und wann inne zu halten, zu atmen und sich dem Moment hinzugeben. Dann gehen wir weiter und nehmen die Verantwortung wieder auf, bis zur n&#228;chsten Pause im Weitergehen&#8230;</p>
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		<title>Thousand responses</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Sep 2008 19:57:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gastgeberin</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Thousand responses,
an ocean of insignificant words,
unspoken cogitations
whirring obsessively-
an uncertain future:
nameless, forgotten
needless, small
solely dreams bloom
words die away
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Thousand responses,<br />
an ocean of insignificant words,<br />
unspoken cogitations<br />
whirring obsessively-<br />
an uncertain future:<br />
nameless, forgotten<br />
needless, small</p>
<p>solely dreams bloom<br />
words die away</p>
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		<title>Schneegest&#246;ber</title>
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		<pubDate>Sat, 22 Mar 2008 22:24:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gastgeberin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Laufen]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich bin durch Schnee gelaufen. Er hat unter meine F&#252;&#223;en geknarrt. Das Ger&#228;usch das der Schnee macht, immer wenn er frisch gefallen ist. Ich w&#252;rde das Ger&#228;usch vermissen wenn der Winter vorbei ginge ohne Schnee, ohne klirrende K&#228;lte. Winter ist vielleicht nicht die beste Jahreszeit um zu laufen und zu reiten, also sich drau&#223;en zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin durch Schnee gelaufen. Er hat unter meine F&#252;&#223;en geknarrt. Das Ger&#228;usch das der Schnee macht, immer wenn er frisch gefallen ist. Ich w&#252;rde das Ger&#228;usch vermissen wenn der Winter vorbei ginge ohne Schnee, ohne klirrende K&#228;lte. Winter ist vielleicht nicht die beste Jahreszeit um zu laufen und zu reiten, also sich drau&#223;en zu bewegen, aber er ist gut f&#252;r die Seele. Die Stille, die langen N&#228;chte und die Gem&#252;tlichkeit, die nur N&#228;chte vor dem Kamin w&#228;hrend eines Sturmes oder Gewitter oder sogar Schneesturm mit sich bringt. Ich liege nachts wach und h&#246;re wie der Wind gegen die Scheiben dr&#252;ckt. Regen prasselt auf das Dach.</p>
<p>Doch nun wird es Fr&#252;hling und Schnee f&#228;llt auf das Gras. Ich rannte durch den Schnee. Er stobte in alle Richtungen von mir weg und zu mir hin. Er fiel mir aufs erhitzte Gesicht und legte sich auf mich. Nacht, gesch&#228;ftiges Treiben von Autos und Spazierg&#228;ngern trotz der Dunkelheit. Eine Wolkendecke hat sich schon eine ganze Zeit zuvor &#252;ber uns gelegt. Schnee ist friedlich. Er schluckt Ger&#228;usche und schlie&#223;t jeden einzelnen ein. Schnee ist sanft und liebevoll. Die Sonne ist es nicht. Der Regen ist zu wild. Der Sturm zu ungest&#252;m.</p>
<p>I&#8217;m a new soul!</p>
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		<title>Exakte Arbeiter</title>
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		<pubDate>Fri, 29 Feb 2008 13:11:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gastgeberin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Workaholic]]></category>

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		<description><![CDATA[Viele Menschen k&#246;nnen die Dauer ihrer Arbeitsschritte einsch&#228;tzen. Aber einige haben diese F&#228;higkeit stark ausgepr&#228;gt und perfektioniert:
- Frankfurter sind lustig
- Warum??
- Weil ich eben eine Konferenzraumanfrage in Frankfurt durchgegeben habe und sich der Mensch darum k&#252;mmern wollte. Er w&#252;rde mich in genau 7 1/2 Minuten zur&#252;ckrufen. Ich habe ich bei DER Angabe extra drauf geachtet. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Viele Menschen k&#246;nnen die Dauer ihrer Arbeitsschritte einsch&#228;tzen. Aber einige haben diese F&#228;higkeit stark ausgepr&#228;gt und perfektioniert:</p>
<p>- Frankfurter sind lustig<br />
- Warum??<br />
- Weil ich eben eine Konferenzraumanfrage in Frankfurt durchgegeben habe und sich der Mensch darum k&#252;mmern wollte. Er w&#252;rde mich in genau 7 1/2 Minuten zur&#252;ckrufen. Ich habe ich bei DER Angabe extra drauf geachtet. Es war 10:48. Es wurde 10:55 und ich schon &#8220;ooooh - jetzt wirds aber Zeit&#8221; und bevor 10:56 wurde, rief er tats&#228;chlich an&#8230;<br />
- Unglaublich&#8230;.</p>
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		<title>Einigeln</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Oct 2007 22:04:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gastgeberin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[So.und.so]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor ein paar Wochen kreuzten zwei Igel meine Laufstrecke. Am sp&#228;ten Abend und im Licht von Stra&#223;enlampen wackelten sie leise tappsend &#252;ber die Stra&#223;e. Mir fiel in diesm Moment auf, dass ich noch die zuvor Igel lebendig aus so geringer Entfernung gesehen hatte. Ich h&#228;tte Sie beide ber&#252;hren k&#246;nnen. So nah. Ich blieb f&#252;nf Minuten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor ein paar Wochen kreuzten zwei Igel meine Laufstrecke. Am sp&#228;ten Abend und im Licht von Stra&#223;enlampen wackelten sie leise tappsend &#252;ber die Stra&#223;e. Mir fiel in diesm Moment auf, dass ich noch die zuvor Igel lebendig aus so geringer Entfernung gesehen hatte. Ich h&#228;tte Sie beide ber&#252;hren k&#246;nnen. So nah. Ich blieb f&#252;nf Minuten stehen und habe ihnen zugesehen, wie sie das n&#228;chstliche Gras nach LEckerbissen absuchten. Ein bezaubernder Anblick. Abgespeichert f&#252;r die restlichen Jahre.<br />
Gestern fuhr ich von der Arbeit nach Hause. Die Sonne schien und es war f&#252;r einen Deutschen HErbst unverh&#228;ltnism&#228;&#223;ig warm. Die Bl&#228;tter drehten sich traurig von den B&#228;umen, die dieKandstra&#223;e s&#228;umten, auf die Fahrbahn und streichelten meine Windschutzscheibe ehe sie weiter flogen, vom Fahrtwind hinaufgewirbelt. Dann am Stra&#223;enrand, wie schlafend, ein Igel. Nicht eingeigelt, sondern alle viere von sich gestreckt. Es glich einem Baby beim Mittagsschlaf ahne zu atmen. Unpassend in eine Welt aus Asphalt gesteckt.</p>
<p>Ich frage mich ob wir uns kannten&#8230;</p>
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		<title>Es geschah an einem Montag</title>
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		<pubDate>Mon, 17 Sep 2007 18:56:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gastgeberin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Workaholic]]></category>

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		<description><![CDATA[Von drau&#223;en dringen die Ger&#228;usche der Bauarbeiten ins B&#252;ro. Ansonsten liegt eine eisige Stille &#252;ber den gesamten Flur. Alle B&#252;ros verschlossen und dunkel. Ihre Bewohner haben sich zu Schulungen, Besprechungen, Au&#223;enstellen oder zum Urlaub aufgemacht. Es scheint als w&#252;rde der Kalender einen Br&#252;ckentag anzeigen. Der Schein tr&#252;gt.
Am Ende des Flurs. Ganz hinten rechts scheint noch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Von drau&#223;en dringen die Ger&#228;usche der Bauarbeiten ins B&#252;ro. Ansonsten liegt eine eisige Stille &#252;ber den gesamten Flur. Alle B&#252;ros verschlossen und dunkel. Ihre Bewohner haben sich zu Schulungen, Besprechungen, Au&#223;enstellen oder zum Urlaub aufgemacht. Es scheint als w&#252;rde der Kalender einen Br&#252;ckentag anzeigen. Der Schein tr&#252;gt.<br />
Am Ende des Flurs. Ganz hinten rechts scheint noch eine kleine Lampe und ein Flachbildschirm brummt vor sich hin. Vor diesem Bildschirm in einem viel zu gro&#223;en B&#252;ro sitzt einsam und verlassen die W&#228;chterin &#252;ber die Stille. Sie ist die letzte &#220;berlebende in dem Krieg der Baustellenger&#228;usche, Zahlen und Telefonanrufe. Die Sonne ist gerade im Beginn richtig auf zu gehen und der erste Cappuccino dampft neben der ergonomischen Tastatur, einem Beweis dessen wie sehr sich der Arbeitgeber hier bem&#252;ht den Mitarbeitern eine m&#246;glichst Gesunde K&#246;rperhaltung zu erm&#246;glichen. Die Mitarbeiterin sitzt also v&#246;llig ergonomisch, aber mutterseelenallein in dem Flur. Mutterseelenallein? Nein! Hinter ihr- unbeachtet von der Welt hat sich Leben breit gemacht. Ein klitzekleines Leben in einer sauberen Kaffeetasse. Dort sitzt Veronika die Spinne. Veronika hat sich vor einer Woche vom Geb&#228;ude gegen&#252;ber hergemacht als das Fenster offenstand und der Wind g&#252;nstig in Richtung Norden wehte. Sie hatte einen Windschirm aus ihren Faden gesponnen und ist auf der n&#228;chsten B&#246;e hin&#252;bergeritten. Hui war das ein Spa&#223;.<br />
Hier hat sie sich sofort wohlgef&#252;hlt. Jeden Morgen roch es nach Kr&#228;utertee und Cappuccino. Hin und wieder wurde das leise pl&#228;tschernde Radio von Billy Talent, Linking Park, Fall out Boy, Nickelback und The Cure abgel&#246;st. Man sah dann die Mitarbeiterin lustig durch das B&#252;ro h&#252;pfen und beschwingt einige Zahlen und Auftr&#228;ge verwalten. Es war immer hell und freundlich hier. Niemand der jemand anderen b&#246;se anbr&#252;llte oder fies l&#228;sterte. Hier wurde viel gelacht. Also dachte sich Veronika, hier mache ich es mir gem&#252;tlich. Auf dem Schr&#228;nkchen neben der Senso Kaffeemaschine stand noch, wie f&#252;r die klitzekleine Spinne vorbereitet eine saubere, nicht benutzte Kaffeetasse in der man prima ein kleines, nein ein klitzekleines Netz spinnen konnte. Und dort sitzt sie nun und harrt den Dingen die da kommen.<br />
Nur heute, heute wird vermutlich nichts mehr kommen. Die Mitarbeiterin wird daher relativ p&#252;nktlich gehen…</p>
<p>Fern ab von den ganzen Geschehnissen gibt es noch andere &#220;berlebende des Faul- oder Fluchtfiebers. Sie sch&#228;rfen ihre Schwerter und warten auf den gro&#223;en Tabellenkampf. Manchmal passiert es wenn man es nicht erwartet. Nur ein wachsamer Krieger ist diesen harten Anforderungen gewachsen. Andere haben es leichter. Sie sitzen in ihren verglasten B&#252;ros und reisen von einem Abendessen, B&#252;fett und Kuchenessen zum anderen. Machen Notizen auf gebleichtem Papier und denken &#252;ber den n&#228;chsten starken Umtrunk nach, bevor sie wieder Kekse aus der Gemeinschaftsk&#252;che beziehen.<br />
Dieser Job verlangt allen etwas ab. Entscheidungen m&#252;ssen getroffen und wieder verworfen werden. Irgendwer muss sie f&#252;r Sinnlos und Albern erkl&#228;ren und irgendwer muss immer dagegen sein. Und wer k&#246;nnte diese Opposition sein wenn nicht die flei&#223;ige Mitarbeiterin mit der Sucht nach Cappuccino, der Tabellenkrieger und die Bufettst&#252;rmerin?<br />
Zuletzt und noch unbedingt erw&#228;hnenswert ist die Frau die &#252;ber alles einen k&#252;hlen Kopf bewahrt und in fernen &#246;stlichen Landen die Opposition leitet. Sie hat ohne frage den wichtigsten Job. Sie ist die Repr&#228;sentantin einer ganzen Nation von Arbeitnehmern. Sie ist die Hoffnung der Arbeiter, die Tag f&#252;r Tag in dieser Welt aus Anlagen, Rohrbr&#252;cken und klimatisierten Containern schuften um das innovativste und erstaunlichste Produkt an die bed&#252;rftige Menschheit zu &#252;bergeben. Den Superabsorber!</p>
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		<title>Das neue Lebensgef&#252;hl</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Jul 2007 12:57:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gastgeberin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Workaholic]]></category>

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		<description><![CDATA[Da bin ich nun- angekommen in meinem neuen B&#252;ro mit meinem neuen PC, meiner neuen Tastatur und unter vielen anderen Dingen auch mit meinem neuen Telefon. Mein Name steht im Kommunikationsverzeichnis und mir pers&#246;nlich wurden Berechtigungen vergeben. Okay ich bin noch nicht wirklich wichtig, aber das Gef&#252;hl ist toll.
Ich habe auch erstmal ein paar Packete [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Da bin ich nun- angekommen in meinem neuen B&#252;ro mit meinem neuen PC, meiner neuen Tastatur und unter vielen anderen Dingen auch mit meinem neuen Telefon. Mein Name steht im Kommunikationsverzeichnis und mir pers&#246;nlich wurden Berechtigungen vergeben. Okay ich bin noch nicht wirklich wichtig, aber das Gef&#252;hl ist toll.</p>
<p>Ich habe auch erstmal ein paar Packete Cappu hierher gestellt. Auf dem neuen Jacobscappu steht etwas von &#8220;mehr Schaum&#8221; da dachte ich das w&#228;re etwas f&#252;r mich. Allerdings bin ich mir da mittlerweile nicht mehr so sicher:<br />
Das Pulver reagiert laut knisternd bei dem Kontakt mit Wasser. Vermutlich sind ablaufende chemische Reakionen nicht ganz unbeteiligt an der Schaumbildung. Anders kann man sich die Lautst&#228;rke des Knisterns kaum erkl&#228;ren. Da ich ja eh in einem Chemiepark t&#228;tig bin und den interessanten Ger&#252;chen der unterschiedlichen Produkte nahezu t&#228;glich ausgesetzt bin, denke ich zwar das ich inbezug dessen sehr abgeh&#228;rtet bin- aaaber will ich trotzdem wirklich alles in mein hineinsch&#252;tten? Nein, ich denke nicht.</p>
<p>Ich sollte ein Buch schreiben. Ich werde ihm den Titel geben: &#8220;Der Chemipark und seine Menschen.&#8221; Vermutlich muss ich das zwar erst genemigen lassen und einige Dinge werden gestrichen werden, aber alles in allem wird ein tolles Werk dabei herum kommen&#8230; Das muss man einfach erlebt haben!</p>
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		<title>Die verlorene Wolldecke</title>
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		<pubDate>Fri, 01 Jun 2007 21:53:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gastgeberin</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Heute lag da mitten auf der Kraftfahrstra&#223;e mutterseelenallein eine Wolldecke. Sie wehte jedem vorbeifahrenden Menschen freundlich zu und leuchtete so vor sich hin im hellen Sonnenlicht. Sie war hellbraun- fast beige und sah nicht im entferntesten verbraucht oder zerschlissen aus. Ich frage mich wie sie dorthin kam. Wolldecken fliegen doch nicht einfach so vom R&#252;cksitz. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute lag da mitten auf der Kraftfahrstra&#223;e mutterseelenallein eine Wolldecke. Sie wehte jedem vorbeifahrenden Menschen freundlich zu und leuchtete so vor sich hin im hellen Sonnenlicht. Sie war hellbraun- fast beige und sah nicht im entferntesten verbraucht oder zerschlissen aus. Ich frage mich wie sie dorthin kam. Wolldecken fliegen doch nicht einfach so vom R&#252;cksitz. Ich stelle mir also folgendes vor:<br />
Eine gl&#252;ckliche junge Familie hat einen Ausflug geplant. Wegen dem sch&#246;nen Wetter haben sie im Cabrio das Verdeck offen gelassen. Die Mutter sa&#223; vorne auf dem Beifahrersitz und l&#228;chelte verliebt ihrem G&#246;ttergatten zu. Der Wind wehte ihr ins Gesicht und blies k&#252;hn durch ihr Haar. Hinten das kleine Kind. Gerade hatte es die ersten Gehversuche hinter sich. Zum Schutz vor dem k&#252;hlen Luftstrom des Fr&#252;hlings war die kleine grinsende blau&#228;ugig strahlende in eine Wolldecke eingewickelt. Eben in diese beige Decke. Das Gl&#252;ck schien perfekt und die Wolldecke gab sich alle M&#252;he der Welt die W&#228;rme des kleinen K&#246;rpers zu stauen. Als das Elend losbrach: Wind fing sich in der Decke und bl&#228;hte sie auf. Das Kind klammerte sich daran fest und wurde vom Starken Luftstrom aus den Gurten gerissen. So hing es nur hundertstel Sekunden v&#246;llig loose in der Luft wenn nicht, ja wenn nicht die Mutter in Todesangst um ihr Baby mit einem irrsinns Stunt &#252;ber den Sitz nach hinten gesprungen w&#228;re um das Kind im letzen Moment zu packen und zur&#252;ck ins Auto zu ziehen. Dabei ging lediglich die Wolldecke verlustig. Doch der Familie ist au&#223;er einem Schrecken nichts geschehen.</p>
<p>Nur so kann es gewesen sein&#8230; oder etwa nicht?</p>
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