September 8th, 2008 by Gastgeberin
Thousand responses,
an ocean of insignificant words,
unspoken cogitations
whirring obsessively-
an uncertain future:
nameless, forgotten
needless, small
solely dreams bloom
words die away
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June 1st, 2007 by Gastgeberin
Heute lag da mitten auf der Kraftfahrstraße mutterseelenallein eine Wolldecke. Sie wehte jedem vorbeifahrenden Menschen freundlich zu und leuchtete so vor sich hin im hellen Sonnenlicht. Sie war hellbraun- fast beige und sah nicht im entferntesten verbraucht oder zerschlissen aus. Ich frage mich wie sie dorthin kam. Wolldecken fliegen doch nicht einfach so vom Rücksitz. Ich stelle mir also folgendes vor:
Eine glückliche junge Familie hat einen Ausflug geplant. Wegen dem schönen Wetter haben sie im Cabrio das Verdeck offen gelassen. Die Mutter saß vorne auf dem Beifahrersitz und lächelte verliebt ihrem Göttergatten zu. Der Wind wehte ihr ins Gesicht und blies kühn durch ihr Haar. Hinten das kleine Kind. Gerade hatte es die ersten Gehversuche hinter sich. Zum Schutz vor dem kühlen Luftstrom des Frühlings war die kleine grinsende blauäugig strahlende in eine Wolldecke eingewickelt. Eben in diese beige Decke. Das Glück schien perfekt und die Wolldecke gab sich alle Mühe der Welt die Wärme des kleinen Körpers zu stauen. Als das Elend losbrach: Wind fing sich in der Decke und blähte sie auf. Das Kind klammerte sich daran fest und wurde vom Starken Luftstrom aus den Gurten gerissen. So hing es nur hundertstel Sekunden völlig loose in der Luft wenn nicht, ja wenn nicht die Mutter in Todesangst um ihr Baby mit einem irrsinns Stunt über den Sitz nach hinten gesprungen wäre um das Kind im letzen Moment zu packen und zurück ins Auto zu ziehen. Dabei ging lediglich die Wolldecke verlustig. Doch der Familie ist außer einem Schrecken nichts geschehen.
Nur so kann es gewesen sein… oder etwa nicht?
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