Der Glaube kommt aus dem Herzen. Die Vernunft muß ihn festigen. Glaube und Vernunft sind nicht Gegenkräfte, wie manche Leute meinen. Je tiefer der Glaube ist, um so mehr schärft er die Vernunft. Wenn der Glaube blind wird, stirbt er.

Mahatma Gandhi (1869-1948)

Welt der Elfen

Eine Reise in die Empfindungswelt der Elfen

Sie existieren seit dem Anbeginn der Welt. Die Erde wurde mit Bäumen, Blumen, Gräsern, Flüssen, Seen und Bergen gefüllt. Auch der Wind strich über die Erde und tief unten brodelte das Feuer in dieser. Um die Welt in Einklang zu halten und dem Zyklus aller Geschöpfe und Lebewesen zu garantieren wurde die Erde beseelt. Die Naturgeister nahmen sich ihrer an und pflegten ab diesem Zeitpunkt alles auf der Erde. Es sind kleine ungreifbare Geschöpfe, welche unterschiedlich in Fähigkeiten und Aussehen sich an die Pflanze oder dem Tier angepasst haben, dass von ihnen behütet wird.

Der Mensch ist nicht in der Lage sie zu sehen, denn sie sind ungreifbar und leben dennoch auf dieser Erde. Doch sie leben auch in einer anderen Welt. In einer Welt die unter uns, über uns und neben uns im Verborgenen liegt. Doch vergeht die Zeit langsamer als außerhalb. Diese Plätze sind für den Menschen auf ewig unerreichbar. Zwar hat sich seit einigen Jahren immer wieder der Irrglaube bereit gemacht die Welt sei nun von Wissenschaft und Entdeckern vollständig erfasst worden, doch noch immer hat der Mensch nicht alle Rätsel entschlüsselt. Denn immer und immer wieder taucht eine Ebene auf die weit unter dem liegt was bisher fassbar war.

Bild einer ElfeSo wird der Mensch erst in die Welt der Elfen und Feen eindringen können, wenn er beginnt dem stofflichen Abzuschwören und sich auf das wesentliche zu konzentrieren. Er muss sich der Welt öffnen und tiefer dringen als er bisher in seinem Bewusstsein gedrungen ist. Dann erst wird er die Naturgeister, die Tier- und Pflanzengeister, die Ahnengeister, Kobolde und Spuckgeister erkennen können. Denn der Mensch hat neben seinem Geist auch eine körperliche Hülle, eine Erscheinungsform. Damit ist er den Feen ein wenig voraus. Er ist daher auch in der Lage mit der Hilfe seines Geistes die Elfen zu fühlen und zu erkennen.

Die Elfen erscheinen meist von einer silbernen Hülle umgeben. Es ist gleich einem Nebel der nur zart die Umrisse durchschimmern lässt. Sie erscheinen nur in der Zeit der Dämmerung sichtbar für den Menschen. Dann verbringen sie ihre Zeit mit den schönsten Elfentänzen. Dabei bilden sie einen Kreis. Dieser magische Kreis ist von Pilzen umgeben und dadurch deutlich, dass am nächsten Tag dort das frischeste Gras gewachsen ist. Innerhalb dieses Kreises vergeht die Zeit anderes, langsam als in der Menschenwelt. Tritt man in einem solchen Kreis, dann kann man, so überliefert es die Mythologie, die Elfen sehen. Doch wenn man erst in dem Kreis ist und die Elfen tanzen sieht, dann wird man gepackt und muss mit ihnen tanzen, denn es ist gleich einem Rausch. Genauso verhält es sich mit der Musik der Elfen. Sie ist so wunderschön, dass der der sie hört und sich ihr entziehen kann immer wieder daran zurück denken kann, melancholisch wird und sogar in einen todesähnlichen Schlaf verfallen kann. Kann man sich nicht entziehen, so muss man tanzen und dann kann es passieren, dass man in dieser Nacht seine gesamte Lebensenergie verbraucht. Der Gesang der Elfen ist zart und voller Emotionen. Es klingt als würden mehrere Stimmchen, rein wie helle Glöcken, gemeinsam erklingen. Er drückt der Elfen Hoffnung auf die Erlösung ihres Zustandes aus.