Wir hatten die einmalige Möglichkeit ein Interview mit der Webmistress zu führen. Natürlich wollten wir diese Chance wahrnehmen und einige wirklich sinnvolle Fragen stellen. Was sich angesichts der vielzahl von möglichen Fragen als nicht sehr einfach herausstellte.
Wir haben unser bestes getan. Solltest du noch völlig andere Fragen haben, immer raus damit. Denn wie so mancher kluger Kopf schon sagte: Nur wer spricht dem kann geholfen werden. In diesem Sinne: webmistress@seelenbeben.com
Wünsche erfüllen. Dinge tun die so nicht so einfach möglich sind und häufig Entscheidungen zwischen Für und Wieder in sich bergen.
Zunächste natürlich ein kleiner Bauernhof, viel Land mit einem Wäldchen. Einen brauen Holzstall mit blauem Dach. Schön groß, sauber und hell. Darin ein paar Tiere. Mehrere Kühe, Hühner, Pferde (vermutlich hier einige mehr), Schweine und natürlich Schafe und Ziegen, Hunden und Katzen... Ach, und einen Stall voller weißer Tauben. Viele kleine Charakterköpfe. Dann würde ich viel Geld den Animals Angels geben und versuchen einige Tiere von ihren Schutzhöfen aufzunehmen. Nur zu gerne würde ich Sie dann auch richtig aktiv unterstützen und den Leuten, die den Tieren ohne nachzudenken Qualen verursachen, gehörig in den Allerwertesten treten. Hilflosigkeit mit Wut kompensieren!!!
Dann Tanzunterricht. Ich glaube das hätte ich schon als Kind machen wollen, aber ich wurde nie gefragt und es erschien mir nie so wirklich als Option. Hätte ich gefragt, hätte ich vermutlich gedurft. Aber ich bin ja schon reiten gegangen- das füllt mich noch immer sehr glücklich aus. Dennoch würde ich unheimlich gerne tanzen können. Wenn ich mich bewege ist es mehr ein hüpfener Sack.
Eine Weltreise zu Fuß oder mit dem Rad. Gerne auch zu Pferd und nur über die See mit dem Schiff. Vielleicht auch mit dem Motorrad- aber da wäre ich auf Straßen angewiesen. Ich würde Menschen kennen lernen wollen und die Welt erleben. Mich irgendwie durchschlagen. Natürlich müsste ich nie Angst haben kein Geld mehr zu haben oder keinen Job zu finden, was irgendwie den Reiz nehmen würde. Aber vielleicht wäre dann alles entspannter- so als Neureiche in der Pampa.
Ich würde durch alle möglichen Geschäfte stöbern und wie wild kleine süße Geschenke suchen die ich an alle Menschen schicke die mir wirklich viel bedeuten. Meiner Familie würde ich versuchen ein möglichst Geldproblemloses Leben zu ermöglichen...
Realistisch gesehen würde ich vermutlich aber zu einer reichen arroganten Göre entwickeln wenn ich nicht aufpasse...
Eigentlich gab es bisher schon zu viele Augenblicke und Momente um sie alle aufzuzählen. Aber einige haben sich felsenfest eingebrannt und sie alle haben eines gemeinsam- sie waren verbunden mit der Natur und/ oder mit Tieren.
Ich kann mich bisher schon an zwei wundervollen Ausritten im Schneegestöber erinnern. Der eine auf meinem zuckersüßen Pony vor vielen Jahren und der andere auf diesem wundervollen Traber vor nicht all zu langer Zeit. Absolut erinnerungswürdig.
Dann diese oder jene Nacht in der die Straßen unter dem Sommerregen dampften und der Duft von Regen in der warmen Luft lag. Oder kühle Sommerabende im Freien verbringen. Ich kann mich in diesem Zusammenhang auch an Motorradfahrten erinnern. Es dämmerte und die Luft begann abzukühlen. Doch der Asphalt war noch warm von der Hitze des Tages. Wir fuhren irgendwo durch unbekannte Straßen. Es war spannend die Welt in diesem Licht zu sehen.
Ich kann mich überhaupt nicht an ein einzelnes Ereignis erinnern das so schlimm gewesen wäre das ich es hier erwähnenswert finde. Bisher war nur das übliche drin. Und auch wenn ich dann manchmal denke die Welt geht unter, so stell ich aber zumindest einige Wochen oder Monate später fest das sie sich noch immer in die selbe Richtung dreht. Richtig schlimme Erlebnisse wären solche die mein gesamtes Leben nachwirkend und negativ beeinflussen würden. Also Unfälle, ernste Krankheiten oder ähnliche Schicksale.
Obwohl es schon einen Tag gab an dem ich ziemlich gelitten habe. Ich denke bisher war es auch mein schlimmstes Erlebnis sogesehen. Das war etwas was mir wirklich Angst eingejagt und mich gelähmt hat. Mein Vater hatte vor einigen Jahren aufgrund von mehreren aufeinanderprallenden Ereignissen einen Herzanfall. Ich war allein zuhause und er wollte aber nur von meiner Mutter ins Krankenhaus gefahren werden. Also habe ich sie angerufen und gewartet. Im Endeffekt war es kein 100%iger Infakt aber trotzdem mache ich mir seitdem Sorgen. Er hat sich aber eigentlich vollkommen wieder erholt und grundsätzlich besteht auch nur wenig Grund zur Sorge... dennoch...
Liebe kann immer groß werden wenn man sie wachsen lässt. Es ist wie eine Pflanze die man vorsichtig wachsen lassen muss. Liebe muss gegossen werden, mit dem Lebensbringenden, sie muss gehegt und umarmt werden. Wärme, Zuneigung lässt die Pflanze wachsen und stark und stämmig werden. Das muss passieren. Draußen, fernab von den Kuschel-kissen-höhlen, tobt ein eifriger Kampf. Nur eine starke Liebe kann hier dem Sturm wiederstehen.
Das wichtigste ist aber unvoreingenommen auf den anderen Menschen zuzugehen und sich offen zu zeigen. Vorurteile und Erwartungen zerstören oft schon Saatkörner. Der Mensch wird sich verändern und oft in seinem Tun und Denken varrieren und wachsen. Man sollte lernen den ganzen Menschen zu lieben, das Gesamtpaket mir all seinen Stärken und Schwächen. Dann bleibt immer etwas liebenswürdige auch wenn etwas anderes mit einem Mal Fremd erscheint. Liebe ist entdecken...
Ich habe nicht mal Ahnung wie genau ich das definieren/ packen soll. Also habe ich im Estorikforum.at eine interessante Definition gefunden: Seelenverwandtschaft
Ich denke das trifft irgendwie zu, jedenfalls klingt das alles irgendwie glaubwürdig und irgendwie richtig. Ich würde es irgendwie unterschreiben!
Beides. Die Tatsache das es einen Gott gibt kann der Darwinschen Evolutionstheorie nicht wiedersprechen. Denn die Schilderung der Schöpfungsgeschichte beschreibt ja nicht wie und wann die Erde mit all ihren Tieren entstanden ist sondern soll nur den Geist des Glaubens näher bringen. Wir leben längst schon in einer Gesellschaft die sich nicht mehr über die Frage der Entstehung der Welt den Kopf zerbrechen sollte sondern zu wichtigeren Fragestellungen übergehen sollte.
Darwin hat für seine Theorie einleuchtende Beispiele gebracht und Prozesse der menschlichen Entwicklung sinnvoll belegt. Doch auch wenn ich zugebe seiner Theorie zu glauben so bedeutete das nicht das ich nicht an Gott glaube. Vielleicht existiert Gott nicht in der reihenen Form wie er in der Bibel hinterlegt wurde, vielleicht ist er einfach nur eine höhere Macht die zu oft falsch verstanden und interpretiert wurde.
Wenn man mir zum Beispiel sagt das es keinen Gott geben kann da soviel schlechtes in dieser Welt geschieht, so kann ich dazu nur sagen, dass WIR für all das die Verantwortung tragen und nicht Gott. Wir sind eine selbstständig Handelnde und Denkende Spezies geworden mit hochkomplexen Gedankengängen. Wir haben uns einen Alltag geschaffen der weit über allem bisher dagewesenen liegt. Nehmen wir an Gott hätte uns genau so geschaffen, dann doch in der Hoffnung, dass wir mit unserem Maß an Vernuft, Logik, Moral und Selbstständigkeit nicht mehr den durch die Bibel vorgeschriebenen Pfad gehen, sondern einen besseren. Sicher, wir sind nicht da wo wir sein sollten, aber vielleicht sind wir in ein paar Jahren oder Jahrhunderten da und Gott beschließt darauf zu warten. Denn vielleicht ist eine Entwicklung und Leid notwendig um unser Verständnis zu schulen. Wenn Gott gewollt hätte das wir uns nach seinen Gesetzen blind durchs leben hangeln hätte er uns nicht den Verstand gegeben selbstständig zu denken und zu kritiseren.
Die Entwicklung unseres Lebens und die Schöpfung sind eng miteinander verbunden. Auch wenn es keine sichtbaren Beweise für das Existieren einer höheren Macht gibt so hift der Glaube aber das Leid, das uns wiederfährt besser zu akzeptieren. Und im Endeffekt ist es irrelevant. Wichtig ist das wir Entscheidungen unseres Lebens auf der Basis bestehender moralischer Grundregeln treffen und immer die Auswirkungen auf unsere Umwelt berücksichtigen. Wir sind für unsere Welt verantwortlich!
Irgendwo da draußen stellen sich tausende anderer Wesen die selbe Frage. Ich glaube nicht das wir allein sind, aber ich weiß auch nicht wie weit entwickelt die nächstlebenden Wesen sind. Vielleicht sind es noch nicht mehr als Dinosaurier vor der Eiszeit. Vielleicht suchen sie uns genau wie wir sie suchen und nicht erreichen können. Vielleicht sind sie uns schon einen Schritt vorraus und können irgendwas von uns aufnehmen aber unsere Welt/ unser Sternensystem noch nicht erreichen.
Aber ich glaube nicht das sie schon einemal hier waren, genausowenig wie ich glaube das sie Menschen entführen um sie zu untersuchen oder ihnen etwas anzutun. Ich denke nicht das irgendein halbwegs logisch denkendes Geschöft sich die Mühe macht Millionen von Lichtjahren hinter sich zu bringen um sich an eine andere Welt zu schleichen und zu erforschen wie wir funktionieren. Wir würden es auch anders machen. Wenn sie uns also schon gefunden hätten, dann würden wir es bemerkt haben.
Ich bin schnell glücklich zu machen! Es gibt nämlich tausend Sachen die mir so ein Kribbeln in den Bauch zaubern. So zum Beispiel Musik (laut und rockig) bei der ich mitschmettern könnte. Ich singe auch immer für mich mit. Ganz oft bewege ich unbewusst meine Lippen oder wippe. Auch auf öffentlichen Plätzen. Im Auto geht es natürlich immer richtig los. Auch wenn die anderen an der Ampel rüberschauen.
Beim Reiten bin ich auch glücklich. Oder Motorrad fahren. Wobei ich einen Ausritt jederzeit vorziehen würde. Es ist einfach nicht zu ersezten: Die Sonne auf dem Fell oder der Schnee- je nach dem, der Duft vom Wald, Feldern und Seen und der Wind in der Mähne und in meinem Haar. I love it! Aber schon allein der Kontakt mit Tieren tritt in mir etwas los und erfüllt mich sozusagen mit Glück. Es wirkt Wunder in ein Haus zu kommen in dem etwas kleines Vierbeiniges herumspringt.
Geschenke zu machen macht mich glücklich, Filme können mich glücklich machen. Schoki natürlich, aber auch ein gepflegter Milchkaffee. Für etwas gelobt werden macht mich glücklich, einkaufen macht glücklich und verkaufen natürlich auch. Mich kreativ ausleben macht mich glücklich und schreiben- was auch immer...
Eigentlich nur Abschiede. Da bin ich nicht gut drin. Ich hasse es mich von jemanden zu verabschieden oder zu wissen das ich er oder sie für immer fort sind.
Es ist als würde ich ein Leben führen das von so vielen Dingen abhängig ist und sobald einer dieser Faktoren verschwindet oder fehlt bricht alles in sich zusammen. Dann muss ich neu anfangen alles aufzubauen. Es folgen tausend Stunden voller Sorgen, Angst und Traurigkeit. In denen ich mich allein und verlassen fühle. Aber am Ende merke ich oft das es meist gar nicht so schlimm war. Oder ich sogar mein Leben um ein paar neue Faktoren verbessert habe.
Folglich leide ich aber bei jeder Beerdigung bei der ich die Hintergrundgeschichte kenne mit. So bei Beerdingungen meiner Verwandtschaft aber auch von Bekannten und Freunden. Und sogar bei stupiden Dingen wie Filmen oder Liedern kann das irgendwie stärker als sonst etwas zu Herzen gehen. Und das obwohl ich gerade was Filme betrifft gar keine Romantikerin bin.
Erfolg! Ich wäre eine junge erfolgreiche Diplomkauffrau im Marketing die trotz ihren Alters wirklich mal geachtet wird. Meine Arbeitsumgebung würde mich nicht als zu jung degradieren und mich in Nebenrollen stecken. Ich würde gefordert werden und könnte mich voll einbringen. Man sollte jedem eine angemessene Chance geben!
Vielleicht würde ich auch genug Geld haben um die Einstellung der Menschen zu ändern. Damit könnte ich dann den Tierschutz vorrantreiben. Das Denken würde sich ändern. Die Menschen würden ihre Umwelt wieder mit ihren eigenen Augen wahrnehmen und nicht mehr das Denken den Medien überlassen oder den Ahnungslosen. Obwohl das ja nur sekundär etwas mit MEINEM LEben zu tun hätte.
Es ist schwer etwas zu ändern wenn man noch in den Kinderschuhen des LEbens hängt. Aber ein Auto, Pferd, Motorrad und eine kleine Wohnung mit zwei Hunden wäre schon ein Anfang. Ich werde vieles davon haben- nur halt jetzt noch nicht.
Ich glaube nicht das das hier alles ist. Eine Freundin brachte von der Beerdigung ihrer Nonna folgenden Satz mit: "Sie ist nur in ein anderes Zimmer gegangen". Ich finde den Satz wunderschön und in gewisser Weise wird er zutreffen. Ich weiß nicht genau was geschieht wenn unsere Seele den Körper verlässt. Der Körper- ohne Frage- zersetzt sich biologisch. Oder wir verbrennen ihn oder ähnliches. Eine leere Hülle die in dieser Welt zurückbleibt. Dann aber die Seele. Sie wird sicher irgendwo hin gehen. Es gibt Menschen die überzeugt von einem Leben "danach" sind. Ich halte es für denkbar aber nicht 100%ig sicher das wir wiedergeboren werden. Ob es nach dem Leben eine Zustand gibt der dem Leben ähnelt weiß ich auch nicht. Wenn dem so wäre würde es dort wo die Seelen hin gehen aber irgendwann sehr sehr voll werden. Auch wenn es jetzt unsensibel klingt aber ich glaube nicht das wir alle in den Himmel passen und ich will dann nirgendswo hausen wo mir die anderen beständig auf die Füße treten.
Ich werde wohl das beste aus meinem Leben machen und dann mal sehen was mich danach erwartet. Ich denke nicht das es auf ewig schlimm werden wird.
Das sie mit einem Verstand gesegnet wurden. Das sie sich in andere Menschen und Wesen einfühlen können und über Dinge logisch nachdenken können. Das sie ihre eigene Meinung haben und ihr eigenes Urteil fällen können. Sie wissen was gut ist, sie wissen was zu tun ist wenn etwas zu entscheiden ist. Sie können über ihre Instinkte entscheiden, über ihr Bauchgefühl und über den Kopf. Das macht sie meist intelligenter als einige Tiere, doch leider haben sie noch nicht gelernt, dass nicht alles was sie tun wirklich klug ist. Und mache haben noch nicht gelernt den Kopf selbstständig an und auszuschalten.
Jeder dumme Junge kann einen Käfer zertreten,
aber alle Professoren dieser Welt können keinen herstellen.
Das ist so schrecklich, dass heute jeder Idiot zu allem eine Meinung hat. Ich glaube, das ist damals mit der Demokratie falsch verstanden worden: Man darf in der Demokratie eine Meinung haben, man muss nicht. Es wäre ganz wichtig, dass sich das mal rumspricht: Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal Fresse halten [Nuhr, Dieter]